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Autobahnbrücken bleiben Sorgenkind

  • Salzachtalbrücke ist noch immer in Bewegung
  • Tausende Brücken müssen bundesweit kontrolliert werden
  • Betriebe im Rheingau leiden unter Sperrung

WIESBADEN – „Die Autobahnbrücken bleiben das Sorgenkind der hessischen Verkehrspolitik“, stellt Dr. Stefan NAAS, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, nach der heutigen Sondersitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses fest, in der ein Dringlicher Berichtsantrag der Freien Demokraten zu den Schäden an der mittlerweile aus Sicherheitsgründen gesperrten Salzbachtalbrücke beantwortet wurde. „Wie heute bekannt wurde, müssen nun bundesweit Tausende Brücken kontrolliert werden, die den gleichen Lagertypen haben wie die Salzbachtalbrücke. So soll ausgeschlossen werden, dass der Schaden an der Salzbachtalbrücke auf das Lager zurückzuführen ist. Ebenso haben wir erfahren, dass die Salzbachtalbrücke noch immer in Bewegung ist“, erklärt Naas. „Beides zeigt die Dramatik und Tragweite des Schadens, die Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir wie die Verzögerung des Brückenneubaus zu verantworten hat. Er hat der seit Jahresbeginn formal zuständigen Autobahn GmbH des Bundes eine Altlast hinterlassen.“

Die Sperrung der Brücke habe nicht nur massive Auswirkungen auf den Auto- und Bahnverkehr sondern auch auf den Tourismus im Rheingau. „Ausflugsziele, Winzer und Gastromomen spüren deutlich, dass seit der Sperrung der Brücke weniger Menschen zu ihnen kommen“, macht Naas deutlich. „Hier ist Tarek Al-Wazir jetzt in seiner Funktion als Wirtschaftsminister gefordert darzulegen, wie er die Betriebe im Rheingau, zum Beispiel durch verstärktes Marketing, unterstützen will.“

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