• Kapazitätsgrenze für Clubs und Diskotheken aufheben
  • Illegale Party unterbinden
  • Clubbetrieb den Veranstaltungen gleichstellen

WIESBADEN – „Überall wird getanzt, nur nicht in Hessens Clubs“, ärgert sich Dr. Stefan Naas über die ab heute geltende Corona-Verordnung. Demnach ist das Tanzen in Clubs und Diskotheken noch immer nur im Freien erlaubt, wobei eine Kapazitätsgrenze von 250 Personen und eine Zugangsbeschränkung von 5 Quadratmetern pro Person gilt. Die Innenbereiche dürfen nach wie vor nur als gastronomischer Betrieb öffnen. „Durch diese Regelung wird der Tanzbetrieb de facto unterbunden“, sagt Naas. „Die jungen Leute haben in der Pandemie auf vieles verzichten müssen. Sie lassen sich vom Feiern nicht mehr abhalten und veranstalten stattdessen illegale Raves und Partys unter Brücken, in Parks oder privaten Kellern.“ Aus diesem Grund fordern die Freien Demokraten nicht nur die Aufhebung der Kapazitätsgrenze für Clubs und Diskotheken im Freien, sondern auch die Bereitstellung zusätzlicher Freiflächen durch die Kommunen. Auf diese Weise könnten auch unkontrollierte Infektionsketten, insbesondere bei jungen Leuten, unterbunden werden. „Die Clubbetreiber können für sichere Veranstaltungen sorgen“, ist Naas überzeugt. „Im Gegensatz zu illegalen Veranstaltungen, wo kein Negativnachweis und keine Nachverfolgung gewährleistet ist, müssen Clubbetreiber den Einlass für geimpfte, genesene und getestete Personen kontrollieren und die Kontaktdaten ihrer Gäste erfassen.“ Die Freien Demokraten stören sich daran, dass für die Clubs in Hessen schärfere Regeln als für alle anderen Veranstalter in Hessen gelten. „Es kann nicht sein, dass hier Unterschiede gemacht werden. Nach vielen Monaten Trübsal ist jetzt an der Zeit, die Profis für gute Stimmung in unserem Land sorgen zu lassen und ihnen endlich wieder einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.“

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