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Freiheit ist im Sozialismus nicht möglich

  • Vor 60 Jahren begann der Bau der Berliner Mauer
  • Erinnerungen an die Opfer der SED-Diktatur wachhalten
  • Freiheitswille der Menschen brachte Mauer zum Einsturz

WIESBADEN – Dr. Stefan NAAS, erinnerungspolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus am 13. August dazu aufgerufen, die Erinnerung an die Opfer der SED-Diktatur wachzuhalten. „Die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze standen für Willkür, Unrecht und Unterdrückung von Menschen, die nichts anderes wollten, als in Freiheit zu leben und ihre Meinung ohne Angst vor Repressalien zu äußern. Familien und Regionen wurden getrennt – viele Menschen bei uns in Hessen erinnern sich noch an Zeiten, in denen das benachbarte Thüringen für sie unerreichbar war“, sagt Naas.

Er hebt die Bedeutung von Gedenkstätten und Museen hervor, die an die Mauer und die deutsche Teilung erinnern. „Gedenkstätten wie zum Beispiel Point Alpha sind ein wesentlicher Pfeiler für die Erinnerungskultur: Es ist wichtig, dass vor allem die jüngeren Generationen diese Einrichtungen besuchen und erfahren, was Mauer und SED-Regime bedeuteten. Und sie können sich dort auch ein Bild davon machen, dass es der Freiheitswille der Frauen und Männer im Osten Deutschlands war, der die Mauer schließlich zum Einsturz gebracht hat“, erinnert Naas. „Wer diesen Teil der deutschen Geschichte kennt, wird umso überzeugter für die Freiheit kämpfen. Sie ist ein hohes Gut. Und im Sozialismus wird Freiheit niemals möglich sein.“

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