Kredite für mittelständische Unternehmen

  • Freie Demokraten fordern größtmögliche Unterstützung für den Mittelstand
  • 100-prozentige Staatshaftung bei Krediten auch in Hessen ermöglichen

WIESBADEN – Dr. Stefan NAAS, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat die Entscheidung des Bundeskabinetts begrüßt, Kredite für mittelständische Unternehmen durch eine 100-prozentige Staatshaftung zu erleichtern. „In Zeiten der Corona-Krise muss man bereit sein, zu diesem Mittel zu greifen, um Unternehmen zu retten. Schließlich ist der Mittelstand der Unterbau unserer Gesellschaft und hat dem Staat in den vergangenen Jahren hohe Steuereinnahmen gebracht. Nun geht es um Zigtausende Arbeitsplätze, und die Unternehmen und deren Beschäftigte brauchen unsere Solidarität“, betont Naas. Zahlreiche Mittelständler auch in Hessen hatten in den vergangenen Tagen von Schwierigkeiten berichtet, bei ihrer Hausbank einen Kredit zu beantragen, weil dieser das zu tragende zehnprozentige Restrisiko zu hoch war. Zur Erklärung: Das Geld für die Kredite wird über die Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Verfügung gestellt, muss aber über die Hausbanken beantragt werden. „Diese müssen für die verbliebenen zehn Prozent alle Kriterien einer normalen Kreditvergabe erfüllen, was wertvolle Zeit kostet“, sagt Naas.

„Wir Freie Demokraten haben bereits auf das Problem des Restrisikos hingewiesen. Wir fordern die Landesregierung nun auf, ein Modell mit 100-prozentiger Staatshaftung auch für Hessen auf den Weg zu bringen, um den Mittelstand so gut wie möglich unterstützen zu können“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher.

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