Hochtaunus – Am Montagnachmittag hat die Landesregierung in einer Sondersitzung des Sozialpolitisches Ausschusses im Hessischen Landtag erklärt, dass der Moderna-Impfstoff noch zurückgehalten wurde und sie ihn jetzt erst verimpfen möchte. „Der Impfstoff gegen das Corona-Virus ist bereits knapp. Einen zugelassenen Impfstoff zurückzuhalten und erst jetzt zu verimpfen ist in dieser Situation fahrlässig“, kritisiert Dr. Stefan Naas, FDP-Landtagsabgeordneter für den Hochtaunuskreis. Dabei ist für den ehemaligen Steinbacher Bürgermeister klar: „Jede Impfdose zählt.“

„Wir müssen die Impfdosen, die uns zur Verfügung stehen auch nutzen. Dazu gehört im Übrigen auch, dass wir es den Menschen einfacher machen, sich impfen zu lassen. Das immer noch nur sechs Impfzentren in ganz Hessen geöffnet haben, obwohl 28 Zentren auf Ihre Öffnung warten, darf nicht sein“, so Naas, der Anfang Januar selbst das Impfzentrum des Hochtaunuskreises besichtigt hat. „Das die Landesregierung jetzt ankündigt, die weiteren Impfzentren in den Landkreisen am 9. Februar zu öffnen, geschieht nur auf unseren stetigen Druck. Aber auch das ist zu spät.“

„Wir haben jetzt schon mehrfach gefordert, dass der Impfstoff möglichst nah zu den Menschen kommen muss und alle Impfzentren geöffnet werden müssen. Das muss nach unserer Überzeugung sofort geschehen, um den Seniorinnen und Senioren, die jetzt geimpft werden, weite Wege zu ersparen und damit auch das Infektionsrisiko zu senken“, so Naas abschließend.

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