Antrag der FDP-Kreistagsfraktion zur Prüfung von Telearbeit in der Kreisverwaltung

15. September 2017

Die FDP-Kreistagsfraktion wird zur kommenden Sitzung des Kreistags einen Prüfantrag zum Thema „Telearbeit in der Kreisverwaltung“ einbringen. Dabei soll im Besonderen geprüft werden, in welchem Umfang dieses möglich wäre, welche Auswirkungen dies auf den Raum- und Parkplatzbedarf im Landratsamt hätte und welche Kosten damit verbunden wären. Im Zuge der Telearbeit wäre es bestimmten Mitarbeitern des Kreises möglich, ihre Arbeit in Gänze oder zum Teil von zuhause aus ihrem „Homeoffice“ auszuführen.

„Die Digitalisierung ist mittlerweile in fast allen Lebensbereichen angekommen. Der Kreis muss als attraktiver Arbeitgeber prüfen, ob man sich diesem Weg anschließen kann, um eine Erleichterung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erwirken“, so Katja Adler, Mitglied der FDP-Kreistagsfraktion.

Flexible Arbeitszeitmodelle sollen dabei unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern, sowie einen ökonomischen Nutzen für Personal und Kreis hervorbringen. Gerade Pendler, Mütter und Angehörige von Pflegebedürftigen sollen dadurch entlastet werden.

„Die Zufriedenheit der Mitarbeiter steht für uns dabei an erster Stelle. Erleichtern wir ihnen ihre Arbeit, so wird das den Mitarbeitern und den Bürgern gleichermaßen nützen“, so Holger Grupe, Landratskandidat der FDP Hochtaunus, weiter. „Die Verwaltung des Hochtaunuskreis wäre nicht die erste Kreisverwaltung, die diesen Schritt gehen würde, und es wäre ein richtiger und wichtiger Schritt zur Optimierung und Modernisierung unserer Verwaltung.“

Die Vorteile und Voraussetzungen der Telearbeit hat dabei der deutsche Landkreistag bereits 2010 erkannt und benannt. Die FDP-Fraktion ist der Meinung, dass es nun an der Zeit ist, die Umsetzung dieses Konzepts auch im Hochtaunuskreis prüfen zu lassen und dadurch, wenn möglich, zügig die Weichen für eine vernünftige und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Kreisverwaltung zu legen.