FDP befürwortet gemeinsame Bewerbung mit Frankfurt als Europäische Kulturregion

4. Oktober 2017

Für die Freien Demokraten ist die Kultur schon immer ein Kernthema ihrer Politik. Daher setzen sich die Liberalen für das Thema Europäische Kulturhauptstadt ein.

„Wir leben im Hochtaunuskreis in einer Region, die extrem reich an Kultur ist. Angefangen beim UNESCO-Weltkulturerbe Limes, dem Hessenpark mit seiner Brauchtumspflege, aber auch Leuchttürmen wie der Kronberg Academy oder den Blickachsen, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Eine Beteiligung des Hochtaunuskreises an einer Bewerbung der Stadt Frankfurt am Main als Europäische Kulturhauptstadt bietet auch Chancen für den Hochtaunuskreis. Eine Bewerbung als Kulturregion scheint zudem aussichtsreicher als die Bewerbung einer einzelnen Stadt. Ein gutes Beispiel dafür ist Ruhr 2010“, erklärt Holger Grupe, der liberale Kandidat zur Landratswahl den Zuspruch der FDP.

„Kultur ist in den allermeisten Fällen von Zuschüssen abhängig. Sie darf aber kein Luxus sein. Die Aktivitäten, die eine Kulturhauptstadt oder Kulturregion im entsprechenden Zeitraum entfaltet,  bieten einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu einer Vielzahl an kulturellen Ereignissen und Erlebnissen. Es ist daher weit mehr als ein Touristenmagnet, sondern gerade für die in der Region lebenden Menschen ein echter Zugewinn.“

Die Freien Demokraten möchten das Thema daher weiterverfolgen und in die anstehenden Haushaltsberatungen des Kreises einspielen. „Die Haushaltsberatungen für 2018 stehen vor der Tür, da möchten wir als wissen,  was kostentechnisch bei einer Bewerbung auf uns zukommt“, begründet Philipp Herbold, der Kreisvorsitzende der FDP im Hochtaunuskreis, den Antrag. „Wenn die Bewerbung bis 2019 eingereicht werden soll, ist davon auszugehen, dass im Jahr 2018 Kosten anfallen. Das sollte man einplanen!“