Mit „House of Tomorrow“ den Wettbewerb um die Zukunft aufnehmen

4. August 2018

Das House of Tomorrow ist eine Initiative der Freien Demokraten, Freien Wähler und Parteilosen im Regionalverband, deren Ziel es ist, dass „im Kern der Region ein House of Tomorrow entsteht, das Forschung an Zukunftsthemen wie beispielsweise künstlicher Intelligenz, Maschinenlernen, Suchmaschinentechnik, riesigen Datenmengen (Big Data), Robotik, Bioinformatik und Nanotechnik gemeinsam mit Zukunftsforschung unter einem Dach beherbergen soll. An das House of Tomorrow soll ein Gründerzentrum angeschlossen sein, das auch Risikokapital in international wettbewerbsfähigen Dimensionen vermittelt.“

Zur Begründung heißt es: „Deutschland ist bei den Zukunftstechniken weit abgeschlagen: Apple, Amazon, Facebook und Google scheinen uneinholbar, der Siegeszug von Aggregatoren und Plattformen bedroht auch die deutsche Wirtschaft – nicht zuletzt unsere Industrie.“

Dr. Stefan Naas erläutert: „Wir wollen den Anfang machen, um den Wettbewerb um die Zukunft nicht kampflos aufzugeben und uns dabei vor allem auf die Gebiete zu konzentrieren, bei denen der Zug noch nicht ganz abgefahren ist. Es geht uns nicht nur einfach um ein weiteres Forschungsinstitut: Uns geht es darum, dass aus unserer Initiative etwas Größeres wächst, was dazu führt, dass aus universitätsnaher Wissenschaft und guten Ideen marktfähige Produkte und Dienstleistungen entstehen. Dafür ist unter anderem das richtige soziokulturelle Umfeld entscheidend. Ein wichtiger Faktor ist außerdem ausreichend Risikokapital, das in Deutschland fehlt. Deutsche Start-ups haben im weltweiten Vergleich zu wenig Risikokapital und können deshalb nicht exponentiell wachsen.“