Das Groenhoff-Areal auf der Wasserkuppe steht seit mehr als fünf Jahren weitgehend leer und verfällt zunehmend.
Lediglich der Deutsche Wetterdienst nutzt noch Teilflächen, während die früher dort ansässige
hessische Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön aus Sicherheitsgründen bereits umziehen
musste. Mehrfach wurden Ideen zur Neunutzung eingebracht – zuletzt ein privates Hotel- und Stellplatzkonzept –,
die jedoch von der Landesregierung abgelehnt wurden. Damit bleibt die Zukunft des denkmalgeschützten Ensembles ungewiss,
obwohl die Wasserkuppe als höchstgelegener und meistbesuchter Punkt
Hessens jährlich Hunderttausende Gäste anzieht. Trotz dieser hohen Bedeutung für Tourismus, Naturschutz
und regionale Wertschöpfung hat die Landesregierung bislang keine eigene tragfähige Lösung für die Nachnutzung präsentiert.
Gerade vor dem Hintergrund des Masterplans Wasserkuppe, der nachhaltigen Tourismus,
Naturschutz und regionale Entwicklung in Einklang bringen will, kommt dem Groenhoff-Areal eine zentrale
strategische Bedeutung zu. Es ist daher dringend geboten, tragfähige Konzepte zu entwickeln, die dem kulturhistorischen Wert,
den ökologischen Rahmenbedingungen und der hohen touristischen Bedeutung gleichermaßen gerecht werden.
Weitere Informationen finden Sie unter https://starweb.hessen.de/cache/DRS/21/1/02561.pdf
