Feststellungen: Das Zeigen antisemitischer Bildsprache auf der documenta stellt einen gravierenden Vertrauensbruch dar. Hinweise auf problematische Inhalte wurden im Vorfeld nicht ausreichend berücksichtigt. Die Verantwortlichen in Leitung und Politik sind ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden.
Forderungen: Klare Benennung der Verantwortlichkeiten sowie personelle Konsequenzen. Einleitung einer strukturellen Neuausrichtung der documenta gemeinsam mit Stadt, Land und Bund, Einsetzung eines unabhängigen Expertenkreises zur Aufarbeitung der Vorgänge sowie Stärkung der Forschung zu Antisemitismus in öffentlich geförderter Kunst und Kultur. Ziel ist es, antisemitische Inhalte künftig konsequent auszuschließen und die Integrität der documenta nachhaltig zu sichern.
Hier finden Sie den Antrag: Leitung der documenta ist ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden – Lehren aus dem Antisemitismus-Skandal ziehen.
