Die geplante Ortsumgehung Usingen dient der Entlastung der Ortsdurchfahrt. Der sehr hohe Durchgangsverkehrsanteil auf der B 275 und der B 456 soll damit aus der Stadt auf die neue Umgehungsstraße verlagert
werden. Die geplante Nord-Ost-Umgehung umschließt in einem dreiviertelkreis die Stadt Usingen und soll rund
5,8 Kilometer lang werden. Das Projekt ist im Bundesverkehrswegeplan aufgrund des hohen Kosten-Nutzen
Verhältnisses im vordringlichen Bedarf (VB) eingestuft. Die ersten Initiativen, die sich mit der geplanten Ortsumgehung beschäftigen, gehen auf das Jahr 1986 zurück. Beispielsweise fragte in der Drucksache 11/6516 der
CDU-Abgeordnete Professor Dr. Hamer den damaligen hessischen Verkehrsminister, ob dieser bereit sei „sich
während der Spitzenverkehrszeiten von der unerträglichen Situation im Stadtkern Usingen zu überzeugen?“.
Heute – 38 Jahre später – hat der Bau der Ortsumgehung noch nicht begonnen. Baulastträger und damit auch
Träger der Investitionskosten ist der Bund, allerdings wird das Projekt von der Landesbehörde Hessen Mobil
geplant. Auf der Homepage von Hessen Mobil ist dazu zu lesen: „Innerhalb des Planfeststellungsverfahrens
werden derzeit Erwiderung der Einsprüche und Erstellung weiterer Gutachten bearbeitet.“ ( https://mobil.hessen.de/planung-und-bau/projekte/projekte-nach-regionen/projekte-in-rhein-main/b-275b-456-usingen,
zuletzt abgerufen am 16.10.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter https://starweb.hessen.de/cache/DRS/21/8/01228.pdf
