Initiativen, Kunst & Kultur

Märchen werden lebendig: Förderung der Brüder Grimm Festspiele Hanau

Neben den Burgfestspielen Bad Vilbel, den Wetzlarer Festspielen und den Bad Hersfelder Festspielen haben die Brüder Grimm Festspiele in Hanau eine besondere Bedeutung für die Szene der Freilichtspiele in Hessen und mit ihrem Schwerpunkt auf Uraufführungen auch ein künstlerisches Alleinstellungsmerkmal. Die Corona-Krise stellt für die Festspiele in Hessen derzeit eine besondere Herausforderung dar: So mussten die Brüder Grimm Festspiele 2020 abgesagt werden und finden 2021 nur unter Einhaltung besonderer Hygienevorgaben statt.

Während die Bad Hersfelder Festspiele in den letzten Jahren regelmäßig mit 770.000 € jährlich gefördert wur- den, erhalten die Brüder Grimm Festspiele im Schnitt lediglich ca. 55.000 € Projektförderung sowie Mittel aus dem Kulturfonds Rhein-Main, der hälftig vom Land bezahlt wird, in Höhe von im Schnitt ca. 86.000 €. Die Bad Hersfelder Festspiele wurden in den letzten Jahren vor der Pandemie von ca. 94.000 Zuschauerinnen und Zuschauern, die Brüder Grimm Festspiele von ca. 80.000 Zuschauern besucht.

In der Antwort auf die Kleine Anfrage Drucks. 20/452 gibt die Landesregierung an, dass sie die Mittel für die Theaterszene und dabei insbesondere auch die Festivals sukzessive erhöhen wird.

Hier finden Sie die Anfrage: KA_20:06239_Märchen werden lebendig- Förderung der Brüder Grimm Festspiele Hanau

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